Sinfonietta Waiblingen

Konzerte

Adventskonzerte 2019
Sonntag, 1. Dezember 2019, 17:00 Uhr,
Grunbach, Kath. Kirche St. Michael
Samstag, 7. Dezember 2019, 17:00 Uhr,
Waiblingen, Michaelskirche
Sonntag, 8. Dezember 2019, 17:00 Uhr,
Waiblingen, Michaelskirche

Programm:
Johann Baptist Vaňhal: Sinfonie a-Moll (Bryan A1)
Carl Maria von Weber: Fagottkonzert F-Dur op. 75
Michael Haydn: Sinfonie Nr. 32 D-Dur, P 23
Leopold Koželuch: Sinfonie g-Moll

Dirigentin: Margret Urbig
Solist: Lorenz Hofmann (Fagott)

Kartenvorverkauf ab 4.11.2019:
Im Weltladen, Kiosk Danziger (ehemals SmartIN), in der Touristinfo, auf www.easyticket.de und bei den Orchestermitgliedern.

Erw. 15 €, Schüler 8 €, Abendkassenzuschlag 3/2 €

Adventskonzerte 2019

Für das diesjährige Adventskonzert der Sinfonietta Waiblingen am Samstag, 7. Dez., und Sonntag, 8. Dez. 2019, 17:00 Uhr, in der Michaelskirche in Waiblingen konnte mit Lorenz Hofmann (Fagott) ein junger Solist gewonnen werden.

Lorenz Hofmann (Fagott),
Copyright: Karl Scheuring

Geboren 1998 in Filderstadt, kam Lorenz Hofmann durch seine Familie schon früh mit der Musik in Berührung. Seit seinem neunten Lebensjahr erhält er Fagottunterricht, zuerst bei Annette Wittemann an der Musikschule Filderstadt, 2012 wechselte er zu Michael Roser.

Beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ erreichte er sowohl solistisch als auch kammermusikalisch mehrere 1. und 2. Preise. Er erwarb sich in regionalen Orchestern erste Erfahrungen im gemeinsamen Musizieren, von 2014 bis 2017 dann auch im Bundesjugendorchester. Er besuchte Meisterkurse bei Prof. Albrecht Holder, Prof. Tobias Pelkner und Prof. Dag Jensen.

Solistisch trat Lorenz Hofmann unter anderem schon mit dem Reutlinger Kammerorchester, dem Jugendsinfonieorchester Filderstadt und der Jungen Sinfonie Reutlingen auf. 2015 wurde er als Stipendiat in die Christel-Guthörle-Stiftung Reutlingen aufgenommen. Seit Oktober 2017 studiert er in der Fagottklasse von Prof. Dag Jensen an der Hochschule für Musik und Theater München.

Im Mittelpunkt des diesjährigen Adventskonzertes der Sinfonietta Waiblingen steht das Fagottkonzert F-Dur von Carl Maria von Weber, einem Komponisten im Übergang von der Klassik zur Romantik mit einem seiner bekanntesten Instrumentalwerke.
Die Werke der Komponisten Vaňhal, Michael Haydn und Koželuch sind heute nur noch selten auf den Konzertprogrammen zu finden. Ein Blick auf ihr Leben und ihre Werke zeigt aber, dass sie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts - es war die Zeit der Wiener Klassik - längere gemeinsame Lebensabschnitte hatten, zum Teil in Wien und Salzburg gleichzeitig tätig waren und sich auch persönlich begegnet sind und mehr oder weniger achteten. Michael Haydn stand mit Mozart in einem freundschaftlich-kollegialen Verhältnis, während Mozart und Koželuch einen „ausgesprochen förmlichen Umgang“ pflegten; Mozart soll ihn sogar als seinen Todfeind bezeichnet haben.
Sie waren in ihrer Zeit sehr berühmte und hoch angesehene Komponisten und Musiklehrer und beeinflussten jeder auf seine Weise die Musikgeschichte. Koželuch war zunächst geprägt von der Mannheimer Schule, war Schüler von Carl Ditters von Dittersdorf, einem weiteren Vertreter der Wiener Klassik. Seine besten Werke weisen bereits auf Beethoven und Schubert hin.
Das umfangreiche Schaffen von Michael Haydn, vor allem seine geistlichen Werke, erreicht nicht die Bekanntheit anderer Zeitgenossen. Er stand und steht auch im Schatten seines Bruders Joseph. Dies liegt wohl auch daran, dass die geistlichen Werke überwiegend von Hand in den Klöstern kopiert wurden und nicht in den Druck gingen.
Diese kurzen Hinweise lassen ein Konzert erwarten, das interessante und selten gehörte Einblicke in die Zeit der Klassik und der beginnenden Romantik bietet.

Das Fagottkonzert F-Dur op. 75 von Carl Maria von Weber ist sicher vielen bzw. den meisten bekannt, ebenso wie sein Komponist, der natürlich unauslöschlich mit dem „Freischütz“ verbunden ist, der romantischen Oper, eingeläutet hat. Von ihm stammen natürlich auch viele andere bekannte Opern, zahlreiche Ouvertüren, Sinfonien, Werke für Soloinstrument und Orchester, Kammermusik, Klavierwerke, Tänze, Lieder und Messen.
Sein Fagottkonzert F-Dur gehört neben dem Fagottkonzert von Wolfgang Amadeus Mozart zu den meist gespielten Solokonzerten für dieses tiefe Holzblasinstrument, das durch brillante, scheinbar mühelose Läufe und Sprünge sowie lange, opernhafte Melodiebögen besticht. Wie es der Zielsetzung der Sinfonietta entspricht, liegt der Solopart bei einem jungen Künstler: Lorenz Hofmann.

Das Programm beginnt mit der Sinfonia in a (Bryan a1) von Johann Baptist Vaňhal. 1739 in Nechanice (seinerzeit in Böhmen) geboren, zählt er zusammen mit Joseph Haydn und Karl Ditters von Dittersdorf zu den wichtigsten Sinfonikern der 60er und 70er Jahre des 18. Jahrhunderts im musikalischen Wien. Seine Sinfonia in a gehört zu seinen besten. Sie wurde von seinen Zeitgenossen als „kühn“, „wild“ und „mit einer an Wahnsinn grenzenden Phantasie begabt“ gepriesen.

Johann Michael Haydn, der jüngere Bruder von Joseph Haydn komponierte die Sinfonia in d-Dur, P 23 im Jahr 1786 in Salzburg und präsentiert sich mit ihr als ein einfallsreicher Melodienerfinder. In den (nur) zwei Sätzen Vivace assai und Finale Presto (zutreffender wäre die Bezeichnung „Prestissi-mo“ und „Fortissimo“) verlangt von den Musikern vollen Einsatz und ein Höchstmaß an Aufmerksamkeit, Konzentration und Fingerfertigkeit. Dieser Geniestreich des „kleinen Bruders“ weist nicht nur eine größere Formenvielfalt auf als die von Joseph, sondern ist inhaltlich weit interessanter als manche Sinfonien von Mozart.
Den Abschluss des Konzertes bildet die Sinfonia III, g-Moll von Leopold Koželuch, 1749 ebenfalls in Böhmen in dem Ort Velvary geboren. 1778 zog er in die Musikmetropole Wien, machte dort schnell eine Karriere als Pianist und Musiklehrer.
1781 lehnte er als Nachfolger von Mozart das Amt des Hoforganisten in Salzburg ab, wurde aber nach dessen Tod zum Kammerkapellmeister und Hofkomponisten auf Lebenszeit berufen. Seine Sinfonia III strotzt vor Dramatik, überrascht mit einer Fülle eleganter, betörend singender Themen, dynamischen Kontrasten und wuchtigen Akkorden: ein wunderbares Beispiel bester Unterhaltung auf höchstem Niveau und ein Beleg für die Redewendung, die auch für Vaňhal zutrifft: „Jeder Böhme ein Musikant“.
Weitere Informationen im Programmheft, das mit den Eintrittskarten kostenlos ausgegeben wird.

Neujahrskonzerte der Sinfonietta 2019 "Von Mozart bis Strauss"

Wie schon vor drei Jahren, war auch das „Neujahrskonzert“ der Sinfonietta am 10. Februar ein riesiger Erfolg. Schon Tage vor dem Konzert war der Ghibellinensaal im Bürgerzentrum Waiblingen mit seinen mehr als 800 Plätzen ausverkauft. Am Abend selbst erlebten die Besucher ein vielseitiges Programm mit Arien, Duetten, Chören und Orchesterstücken aus bekannten Opern und Operetten, dargeboten von einem spielfreudigen Orchester, einem professionellen Gastchor aus Augsburg und zwei blendend aufeinander im doppelten Sinne „eingespielten“ Sängern, der Solistin Christa Maria Hell aus München Haar und Alfons Brandl aus Augsburg.
Schon bei der Prämiere des Konzerts am 26. Januar in München-Haar konnten sich Orchester und Sänger über einen ausverkauften Konzertsaal freuen und, ebenso wie beim Konzert am Tag darauf in Augsburg über stehenden Applaus des Publikums. Christa Maria Hell zeigte ihre schauspielerische Klasse und erzeugte mit ihren Koloraturen Gänsehautmomente. Der Tenor Alfons Brandl beeindruckte durch Leichtigkeit und hervorragende Intonation. Auch einen Tag vor dem Konzert in Waiblingen bescherte ein begeistertes Publikum in der Waldorfschule auf dem Engelberg den MusikerInnen, und SängerInnen einen schier nicht endenden Applaus.
Im Nächsten Absatz der WKZ-Bericht über das Konzert in Waiblingen:

Pressebericht Neuhjahrskonzert der Sinfonietta 2019

Aus der WKZ vom 12.02.2019

Sommerkonzert der Sinfonietta 2018

Bericht aus der WKZ vom 17.7.2018

Pressebericht Adventskonzerte 2017

Pressebericht aus der WKZ (Fellbach) vom 20.07.2017

Pressebericht aus der WKZ vom 26.07.2017

Die Dirigentin - Margret Urbig

Margret Urbig
Margret Urbig

In Leipzig geboren, studierte Margret Urbig Violine an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart bei Prof. Will Beh. Meisterkurse bei J. Epstein und N. Milstein vertieften ihre Ausbildung. 1980 und 1981 nahm sie an Meisterkursen der Dirigierklasse bei Helmuth Rilling im Rahmen der Bach-Akademie Stuttgart teil.

Seit 1986 ist sie Pädagogin für Violine und Viola an der Jugendmusik-und Kunstschule Winnenden.
Von 1985 bis 2003 war sie Konzertmeisterin des Tübinger Ärzteorchesters, von 1980 bis 1994 Mitglied im Philharmonia Chor Stuttgart.
Von 1987 bis 1997 studierte sie im Zweitstudium Kunstgeschichte und Philosophie an der Universität Stuttgart.
Als Solistin, Orchestermusikerin und Sängerin führten sie zahlreichen Konzertreisen ins europäische Ausland und nach Übersee von Nordamerika bis nach Chile, Brasilien, Argentinien und Japan.

1993 übernahm Margret Urbig die künstlerische Leitung der Sinfonietta Waiblingen und führte das Orchester in den 20 Jahren ihrer Tätigkeit zu einem viel beachteten Niveau.

Die Entwicklung des Orchesters

Schon seit den Anfangsjahren des Städtischen Orchesters, damals Musikverein Waiblingen, gibt es neben den Bläsern auch Streicher. Ihren ersten Auftritt hatten sie am 16. Dezember im Gründungsjahr des Vereins 1906.

Wechselvolle Jahre führten zeitweilig sogar zu einer Trennung vom Musikverein Waiblingen, bis beide Vereine 1950 neu gegründet wurden. Die Streicher spielten damals vor allem bei vereinsinternen Veranstaltungen sowie verschiedene öffentlichen Anlässen in Waiblingen.

Nach Philipp Sonntag, Prof. Richard Zettler und Viorel Petrovicescu übernahm Margret Urbig 1993 die musikalische Leitung. Ihrer engagierten Arbeit verdankt das Orchester eine gewaltige Steigerung seines Leistungsniveaus.

Da in das Programm nun immer mehr sinfonische Werke aufgenommen wurden, gab sich das Streichorchester 1995 einen eigenen Namen, "Sinfonietta Waiblingen".

Die Mitgliederzahl der Sinfonietta ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen; heute spielen etwa 40 Musikerinnen und Musiker regelmäßig mit. Auch die Altersstruktur hat sich verändert, d. h. das Orchester ist „jünger“ geworden, was sich auf die Auswahl der Programme und die musikalische Arbeit auswirkt. Erfreulicherweise wächst der „feste Stamm“ der Bläserinnen und Bläser stetig; einige von ihnen kommen aus den eigenen Reihen des Städtischen Orchesters.

Konzerte, Inhalte, Engagements

Schwerpunkt und Ziel der musikalischen Arbeit der Sinfonietta sind die jährlichen Sommer- und Adventskonzerte, die im Waiblinger Kulturleben längst ihren festen Platz gefunden haben. Auch außerhalb Waiblingens, im Großraum Stuttgart, wo die Konzerte zusätzlich zwei- bis dreimal gespielt werden, erfreut sich die Sinfonietta immer größerer Bekanntheit und Beliebtheit.

Im Winter 2003/2004 gab die Sinfonietta mit dem „Wiener Konzertabend“ erstmals statt des Adventskonzertes ein Neujahrskonzert, das überaus großen Anklang fand, und wiederholte dies in ähnlicher Form und ebenso erfolgreich Anfang 2007 in einem Neujahrskonzert mit der Sopranistin Christa Maria Hell.
Inzwischen sind die Neujahrkonzerte fester Bestandteil im Konzertkalender der Sinfonietta. Alle drei Jahre veranstaltet die Sinfonietta anstelle des Adventskonzerts ein Neujahrkonzert.

Das Konzertprogramm wurde mit den Jahren nicht nur umfangreicher, sondern auch sehr viel anspruchsvoller und stellt höchste Anforderungen an das Laienorchester. Neben Werken des Barock spielt die Sinfonietta mittlerweile große Sinfonien und Solokonzerte der Klassik und Romantik, aber auch Werke der neueren Musik.

Über die eigenen Konzerte hinaus nimmt die Sinfonietta, zum Teil in kleineren Ensembles, auch Engagements zur Begleitung von Chören, zur musikalischen Einrahmung von Festakten und auch zu anderen Anlässen gerne an.

Proben und Ansprechpartner

Wir freuen uns über weitere Mitspielerinnen und Mitspieler!

Wer Lust hat, bei uns mitzuspielen, den heißen wir jederzeit herzlich willkommen!

Proben:
Jeden Montag (außer in den Schulferien) 20:00 - 22:00 Uhr in Waiblingen in der Aula der Staufer-Realschule (Mayenner Str. 22).

Ansprechpartnerin:
Eva-Marie Fessmann (Abteilungsleiterin)
Tel. 07151/21354
evemarie.fessmann@sinfonietta-waiblingen.de

Verein zur Förderung der Sinfonietta im Städtischen Orchester Waiblingen e.V.

Werden Sie Mitglied! Durch Ihre Mitgliedschaft oder auch mit einer einmaligen (steuerlich absetzbaren) Spende unterstützen Sie die musikalische Arbeit der Sinfonietta und tragen mit dazu bei, dass sowohl die Orchestermitglieder als auch ein breites Publikum weiterhin Freude an klassischer Musik erleben können.

Der "Verein zur Förderung der Sinfonietta im Städtischen Orchester Waiblingen e.V." wurde Anfang 2002 gegründet und ist als gemeinnütziger Verein anerkannt. Vereinszweck ist die ideelle und finanzielle Förderung der Sinfonietta Waiblingen.
Schwerpunkt der Arbeit des Fördervereins ist die Ausrichtung der Konzerte der Sinfonietta. Es sind dies vor allem die Sommerkonzerte im Bürgerzentrum Waiblingen und die Adventskonzerte in der Michaelskirche. Dazu kommen Konzerte außerhalb von Waiblingen in Bad Cannstatt, Sindelfingen, Plüderhausen, Welzheim, Winterbach, Backnang und weiteren Orten.
Die für die Ausrichtung der Konzerte erforderliche Organisation wird von den Mitgliedern des Fördervereins ehrenamtlich übernommen.

Der Vorstand des Fördervereins:

1. Vorsitzende:
Eva-Marie Fessmann
Tel: 07151/ 21354
evemarie.fessmann@sinfonietta-waiblingen.de

Stellv. Vorsitzende:
Sabine Ziegler
sabine.ziegler@sinfonietta-waiblingen.de

Kassier:
Hans-Peter Ehlers
Tel: 0711/ 3703912
hans-peter.ehlers@sinfonietta-waiblingen.de

 

Außerdem:

Sponsoring:
Karl Jenne
Tel: 07146/ 861932
karl.jenne@sinfonietta-waiblingen.de

Öffentlichkeitsarbeit:
Michael Fronz
Tel: 07151/ 31744
michael.fronz@sinfonietta-waiblingen.de

Mitglied des Fördervereins kann jede natürliche und juristische Person werden.
Mitgliedsbeiträge:
30.00 EURO (jährlich) für Erwachsene
10.00 EURO (jährlich) für Schüler

Bankkonto:
Kreissparkasse Waiblingen
IBAN: DE12 60250010 0000598237
BIC: SOLADES1WBN

Die bisherigen Konzerte werden gefördert durch das Land Baden-Württemberg und u. a. unterstützt durch den Zeitungsverlag Waiblingen, die Kreissparkasse Waiblingen, die Volksbank Stuttgart und das Autohaus Hahn.